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Zusatzbeitrag für Angehörige


Der Zusatzbeitrag ist zu zahlen für:

  • Ehegattin/Ehegatten
  • eingetragene Partnerin/eingetragenen Partner
  • Lebensgefährtin/Lebensgefährten
  • haushaltsführende Angehörige aus dem Kreis der Eltern, Wahl-, Stief- und Pflegeeltern, der Kinder, Wahl-, Stief- und Pflegekinder, der Enkel oder der Geschwister des/der Versicherten

Eine beitragspflichtige Mitversicherung gilt auch auch für Ehegattin/Ehegatten sowie für die eingetragene Partnerin/den eingetragenen Partner im Ausland (EU/EWR-Raum, Schweiz und  Staaten, mit denen ein zwischenstaatliches Abkommen in der gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen wurde).

Kein Zusatzbeitrag ist zu zahlen:

  • Für mitversicherte Kinder, Wahl-, Stief- und Pflegekinder bzw. Enkel des Versicherten.
  • Für Ehegattin/Ehegatten, eingetragene Partnerin/eingetragenen Partner, Lebensgefährtin/Lebensgefährten, haushaltsführende Angehörige, wenn bestimmte gesetzliche Voraussetzungen  zutreffen.
  • Bei Vorliegen einer sozialen Schutzbedürftigkeit nach den Richtlinien des Hauptverbandes (z. B. Ausgleichszulagenbezieher/in, Versicherte, die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreit sind). Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das monatliche Nettoeinkommen des/der Versicherten den Ausgleichszulagenrichtsatz für Ehepaare (derzeit EUR 1.363,52) nicht übersteigt.
  • Wenn Sie als Versicherte/r Krankengeld, Wochengeld, Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe erhalten.
  •  Für Zeiten, während der Versicherte seinen Präsenz- oder Zivildienst leistet.


Der Zusatzbeitrag beträgt 3,4 Prozent der Beitragsgrundlage des/der Versicherten bis zur Höchstbeitragsgrundlage (zuzüglich der anteilsmäßigen Sonderzahlungen).

Im Falle einer Mehrfachversicherung ist der Zusatzbeitrag aus jedem einzelnen Beschäftigungsverhältnis zu zahlen.

Der Zusatzbeitrag für Angehörige verbleibt nicht der BKK,  sondern fließt über die Krankenanstaltenfinanzierung in das Bundesbudget.