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Kieferregulierung


Zur Zahnbehandlung gehören auch Kieferregulierungen (Zahnspangen). Dabei wird zwischen Behandlungen mit abnehmbaren und festsitzenden Geräten unterschieden.

Kieferregulierungen sind Leistungen der Krankenversicherungsträger, wenn damit Gesundheitsschädigungen verhindert werden und sie nicht nur der Kosmetik dienen.

Die Kostenübernahme für eine kieferorthopädische Behandlung ist vor Beginn der Behandlung von der Kasse zu bewilligen.

Vom Gesetzgeber ist für abnehmbare Kieferregulierungen eine Versichertenzuzahlung in Höhe von 25 % des Tarifes vorgesehen, d. h. 75 % der Kosten übernimmt die Betriebskrankenkasse.

Für festsitzende Kieferregulierungen wird eine Kostenerstattung in Höhe des Tarifes für die abnehmbare Zahnspange gewährt.

Info

Für beide Behandlungsarten ist auf Antrag ein Zuschuss in Höhe von 20 % des Tarifes möglich. Dadurch reduziert sich die Versichertenzuzahlung auf 5 % des Tarifes.

Um diesen Zuschuss zu erhalten, darf das durchschnittliche Versicherteneinkommen des Vorjahres (inkl. Sonderzahlungen) 85 % der jeweiligen Höchstbeitragsgrundlage nicht übersteigen.